Französische Seealpen - 2. Teil von Saint Sauveur sur Tinèe nach Ceillac

08.07.2007 bis 14.07.2007 / Erwin Wögerbauer, Franz Leibezeder, Daniel Dornstädter, Edi Wollanek

Am 08.07.2007 war es wieder soweit. Um Mitternacht starteten wir mit dem Auto und fuhren nach Frankreich. Diesmal wählten wir die Route über Mailand und Turin und weiter über Briancon, den Col de la Bonette und weiter im Tinèe-Tal bis St. Sauveur sur Tinèe.

Nach 14-stündiger Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel. Diese Routenwahl war nicht sehr geschickt, doch wollten wir einen Teil der Strecke, die wir durchwandern wollten, begutachten. Die Fahrt war zwar mühselig, doch die Fahrt über den höchsten Strassenpass Europas (Col de la Bonette - 2800 m) war sehr beindruckend.

Übermüdet starteten wir unsere Tour. In Sauveur erwartete uns ein starker, heißer Wind vom Meer. Dieser Wind ließ aber nach ein paar Höhenmeter hinauf nach Roure nach und hörte später ganz auf.

Hier die einzelnen Tagesetappen.

1. Tag: Von Saint Sauveur sur Tinèe zur Gite de Longon hinauf

2. Tag: Von der Gite de Longon über den Mont Mounier nach Roya

3. Tag: Von Roya über den Col du Blainon, Auron, Saint Etienne de Tinèe, den Col d'Anelle hinunter nach St. Dalmas le Selvage

4. Tag: Von St. Dalmas le Selvage über den Col de la Columbière hinunter nach Bousièyas

5. Tag: Von Bousièyas über den Col de Fourches und den Pas de la Cavale hinunter nach Larche

6. Tag: Von Larche hinauf auf den Tete de Viraysse und hinunter nach Fouillouse

7. Tag: Von Fouillouse über den Col de Girardin hinunter nach Caillac

In Ceillac erwartete uns die Lebensgefährtin von Erwinmit ihrer Freundin. Nach einer ausgiebigen Körperpflege in der sehr gut ausgestatteten Gite d'ètape von Ceillac genossen wir ein herrliches Abendessen und feierten den erfolgreichen Verlauf unserer Wanderung. Am Sonntag fuhren wir wieder über den Bonette-Pass hinüber nach St. Sauveur und sahen dabei noch einmal einige Teilstrecken unserer Tour. Da Erwin noch einige Tage in Frankreich blieb, machten wir uns zu Dritt auf den Heimweg. Diesmal wählten wir die Route über Nizza und kamen am Abend nach 10-stündiger Fahrt nach Hause. Da diese Woche unvergessliche Eindrücke bei uns allen hinterliess, werden wir vermutlich nächstes Jahr unsere Wanderung auf dem GR 5 fortsetzen.

Gehzeit gesamt: 50 Std. und ca. 120 km
Höhenmeter gesamt: ↑7300 m ↓6500 m

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KARTE

210.5 km, n/a


 

   
GesamtGesamt85048
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