2.Tag: 09.07.2007

Von der Gite de Longon über den Mont Mounier nach Roya

Um fünf Uhr früh weckte uns Donnergrollen und es begann stark zu regnen. Schon glaubten wir, dass uns ein Regentag auf dieser Hütte bevorsteht. Doch nach dem Frühstück war der Spuk vorbei, und es blinzelte die Sonne aus den restlichen Wolken. Nach einem guten Frühstück setzten wir unseren Weg fort und wanderten die erste Stunde über Almboden fast eben Richtung Westen. Dabei konnten wir viele Murmeltiere beobachten, die teilweise bis zu fünf Meter neben uns kauerten.

Über dem Mont Mounier zogen immer wieder dicke Regenwolken hinweg, aber auf unserem Weg blieb es, bis auf ein paar kurze Regenschauer, trocken. Nach einem Abstieg (ca. 200 Hm) führte uns der Steig entlang einer Felsflanke zu einer Rinne hinunter. Links unten sahen wir das Bergdorf Vignols. Nach Überquerung des Grabens stieg der Weg wieder an, und wir erreichten den Bach Maure, der hier aus einem schönen Tal herauskam.

Hier begann der Aufstieg zum Col de Moulinès (1981 m) und weiter über kargen Boden zum Wegweiser 48 auf dem Plateau des Mont Mounier (2585 m).

Erwin, Franz und Daniel wollten den Gipfel besteigen und schwenkten nach rechts hinauf.

Ich begann den langen Abstieg und wollte irgenwo auf die Drei warten.

Nach einer Querung entlang der Nordflanke des Mont Mounier erreichte ich auf 2480 m das Col de Crousette. Von hier ging es ca 200 Hm durch Steintrümmer hinunter auf eine schöne Hochebene, die von einem Wasser durchflossen wurde. Nachdem ich dieses Plateau durchwandert hatte begann wieder ein Abstieg über Serpentinen hinunter zum Quellgebiet des Sallevielle. Entlang diese Baches wanderte ich weiter leicht abfallend hinunter zur Cabane de Sallevielle. Rund um diese Almhütte graste eine große Schaf und Ziegenherde, die von großen Schäferhunden bewacht wurde. Durch diese Herden hindurch führte der Steig nun über Almböden hinunter zu einer Holzbrücke über die Sallevielle. Hier wartete ich auf meine Begleiter.Anschließend stiegen wir gemeinsam durch einen schönen Wald am Rande einer tiefen Schlucht hinunter nach Roya. Nach Überquerung der Sallevielle über eine Holzbrücke mussten wir auch den Fluss Roya über eine weitere Holzbrücke queren. Hier verließen wir wieder den Nationalpark Mercantour.

Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir die Gite d’ètape in Roja (1500 m).

Gehzeit: 7 Std. und ca. 17 km
Höhenmeter: ↑600 m ↓1100 m
  • longon-roya_01
  • longon-roya_02
  • longon-roya_03
  • longon-roya_04
  • longon-roya_05
  • longon-roya_06
  • longon-roya_07
  • longon-roya_08
  • longon-roya_09
  • longon-roya_10
  • longon-roya_11
  • longon-roya_12

{gotop}

   

KARTE

19.1 km, n/a

   
GesamtGesamt84987
© LESS-ALLROUNDER-www.bakual.net