3.Tag: 10.07.2007

Von Roya über Auron, St.Etienne de Tinèe nach St. Dalmas la Selvage

Nach einem reichhaltigen Abendessen in der Gite in Roya, das für alle Wanderer gemeinsam serviert wurde, genossen wir die Nachtruhe in einem eigenen Zimmer. Erholt setzten wir unseren Weg nach einem ausgiebigen Frühstück fort. Die Wolken hatten sich schon am Abend verzogen und es erwartete uns ein wolkenloser Himmel.

Gleich nach der Gite d’Etape ging es in steilen Serpentinen hinauf zu einer Kapelle. Anschließend wurde der Steig weniger steil und es ging über üppige Wiesen hinüber zum Col du Blainon (2011 m). Auch hier weideten eine große Anzahl von Schafen. Nach kurzer Rast auf dem Pass mit herrlicher Aussicht zurück auf den Mont Mounier und die umliegenden Berge führte uns der Weg zuerst durch Wald, dann über eine Skipiste, und später wieder durch Wald hinunter zum Skiort Auron. Inzwischen war es schon sehr heiß geworden. Über eine Strasse ging es in den Ort Auron hinein. An einem Brunnen konnten wir Wasser auffüllen. Der markierte Weg ging hier nicht in den Ort hinein, sondern führte nordwärts auf eine kleine Anhöhe hinauf. Franz und ich fanden aber vorerst diesen Weg nicht und mussten bei der Kirche wieder umkehren. Erwin und Daniel waren inzwischen bereits vorangegangen und wir sollten die zwei erst wieder in St. Dalmas treffen.

Franz und ich stiegen also auch auf diese Anhöhe hinauf und übersahen prompt die Abzweigung, die hinunter nach St. Etienne leitete.

Nach einem halbstündigen Umweg kamen wir wieder zurück zu dieser Abzweigung und stiegen nun in steilen Serpentinen durch einen Wald hinunter in das Tinèe-Tal. Nach einer weiteren halben Stunde Marsch auf der Straße entlang der Tinèe erreichten wir Saint Etienne de Tinèe (1140 m). Hier kauften wir uns in einem kleinen Laden ein bisschen Obst und etwas zu trinken.

Nach dieser Stärkung begannen wir den Aufstieg zum Col de Anelle (1739 m). Entlang von Steinmauern führte der Steig hinauf zu einer Schotterstraße und weiter zur Alm von Anelle. Über Wiesen und später wieder auf einer Schotterstraße ging es leicht abfallend hinunter zum Col de Anelle. Hier gab es wieder Wasser. Auf einer Forststraße und teilweise diese abkürzend erreichten wir müde den Ort Saint Dalmas la Selvage (1500 m). Da es in der Gite d’Etape kein Abendessen gab, mussten wir in einem Gasthaus essen. Der gemeinsame Schlafraum und die Duschen waren im Keller untergebracht. Wir schliefen aber trotzdem gut und freuten uns auf den nächsten Tag.

Gehzeit: 7 Std. und ca. 21 km
Höhenmeter: ↑1100m ↓1200 m
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21.5 km, n/a

 

   
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