5.Tag: 12.07.2007

Von Bousièyas über den Pas de la Cavale nach Larche

Nach dem Frühstück marschierten wir von der Gite d’Etape direkt bergauf zum Col de Fourches auf 2261 m. Wir kreuzten dabei mehrmals die zum Bonettepass hinaufführende Straße. Das Gras war teilweise noch mit Reif belegt, doch über uns strahlte die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.

Am Col de Fourches erwartete uns eine sensationelle Aussicht. War sahen den großartigen Talkessel von Salso Morèno und den weiteren Weg zum Pas de la Cavale vor uns liegen.

Direkt bei einem alten Betonbunker fiel der Steig 150 m in den weiten Talkessel ab. Unten  weideten große Schafherden. Nachdem wir die große Rinne des Baches Tour überquert hatten, passierten wir eine Almhütte. Über üppiges Almgras stieg nun der Weg, zuletzt auf Geröll wechselnd, hinauf zum Pas de la Cavale (2671 m).

Auf diesem Pass sollen bei starkem Wind sogar Schiefersteinchen durch die Luft fliegen. Von all dem bemerkten wir allerdings nichts, da kaum ein Wind ging. Also konnten wir direkt auf dem Pass eine Trink- und Jausenpause einlegen. Bei toller Fernsicht genossen wir diese Rast.

Nach dem Pass fällt der Steig, durch loses Geröll führend, hinunter zu den drei kleinen Seen, Lacs de Derrière la Croix genannt.  An diesen Seen wanderten wir vorbei und stiegen dann eine Steilstufe hinunter zum größeren See, Lac du Lauzanier auf 2284 m. Dieser See liegt in einem traumhaften Hochtal. Da es vom Tal nicht sehr weit herauf war, trafen wir hier auf eine größere Anzahl von Ausflüglern.

Auch hier hielten wir eine längere Rast und genossen den Blick auf den schön gelegenen See. Anschließend stiegen wir entlang des Abflusses, der eine kleine Schlucht gebildet hat, über eine Steilstufe hinunter.

Unten trafen wir auf eine Schotterstraße, auf der wir gute zwei km aus diesem Tal hinauswandern mussten.

Am Pont Rouge (1907 m), am Ende dieses Seitentales, begann die Asphaltstrasse, die hinunter nach Larche führte. Bei einem Parkplatz überquerten wir die Ubayette, dieser Fluß stellt wieder die Grenze zum Nationalpark Mercantour dar.

Auf dieser Straße marschierten wir durch lichten Lärchenwald noch gute 150 Hm hinunter und fünf km bis nach Larche. Die Gite d’Etape liegt an der linken Strassenseite, bevor man einen Bach erreicht, der nördlich aus den Bergen kommt.

In der sehr gut ausgestatteten Gite konnten wir unsere Wäsche waschen und nach einem üppigen, sehr schmackhaften Abendessen fielen wir müde in die Schlafsäcke.

Gehzeit: 7 Std. und ca. 20 km
Höhenmeter: ↑800 m ↓1200 m
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KARTE

19.1 km, n/a

 

   
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