5.Tag: 11.07.2008

Von der Refuge Mt. Thabor nach Modane mit Besteigung des Mont Thabor

Heute wollen wir den Mont Thabor besteigen. Das Wetter ist leicht bewölkt und ab und zu regnet es leicht. Zuerst steigen wir zum Col de Vallèe Etroite zurück und wenden uns dann nach rechts um den Bergstock herum in ein weites Hochtal, aus dem die Tavernette kommt. Nach gut einer Stunde Marsch über Grasmatten erreichten wir einen kleinen Gletschersee.

Nachdem wir eine kleine Geländestufe hinaufgestiegen sind, erreichten wir eine  leicht ansteigende Hochebene am Fuße des Grand Sèru, die wir durchschritten.

Danach kam der Aufschwung des Mont Thabor. Über steile Serpentinen, die teilweise noch mit Schneefeldern bedeckt waren, erreichten wir die kurz vor dem Gipfel stehende Kapelle. Da auf dem Gipfelplateau scharfer kalter Wind wehte, waren wir froh ein paar Minuten in die Kapelle flüchten zu können, die auch als Notbiwak verwendet wird.

Bis zum Gipfel des Mont Thabor (3178 m) waren es nur ein paar Schritte. Leider hatten wir keine Fernsicht, daher beschlossen wir sofort wieder abzusteigen. Hinunter ging es schneller, da wir bis auf das Plateau des Sèru über Schneefelder abrutschen konnten. Nach fünf Stunden waren wir wieder auf der Mont Thabor Hütte.

Nach kurzer Rast ging es weiter und wir begannen den langen Abstieg nach Modane. Direkt von der Hütte weg ging es in ein weites Hochtal hinunter und weiter entlang eines Baches bis wir einen Weg erreichten. Diesem folgten wir bis zu einem Stauwehr, hier kam von rechts der GR 5 vom Col de Vallèe Etroite heran.

Auf einer breiten Schotterstrasse, die in steilen Serpentinen zu einer Bunkeranlage hinunterführte erreichten wir eine alte Militärstrasse, der weiter hinunterfolgten.

Bei der Gite d`’Etape in Charmaix, einem Schieort, machten wir wieder kurze Rast.

Anschließend wechselten wir die Seite der Charmaixschlucht, um auf der anderen Hangseite weiter in das Tal abzusteigen. Der Waldweg wurde zuletzt ziemlich steil und wir waren froh, endlich in Modane anzukommen. In der Nähe des Bahnhofes suchten wir uns ein Hotel.

Gehzeit: 9 Std.
Höhenmeter: ↑700 m ↓2100 m
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13.4 km, n/a

 

   
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